(Buchstabenschrift, Sprachkunst)
  umfasst die Gesamtheit schriftlich oder mündlich überlieferter menschlicher Werke

"Wer Bücher liest,
wie man Freunde anhört,
dem werden sie sich erschließen
und zu eigen werden.
Was er liest, wird nicht verfließen
und verloren sein,
sondern bei ihm bleiben und ihm angehören
und ihn freuen und trösten,
wie es nur Freunde können."


Hermann Hesse


Bücher gibt es viele. Hier findest Du eine durch und durch subjektive Auswahl von literarischen Werken, die mich in meinem Leben wirklich tief beeindruckt haben und mich zu großen Teilen zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Die Titel folgen keiner bestimmten Reihenfolge, sie sind einfach per Zufall angeordnet.



Michael Moorcock

"Elric Von Melniboné"

Beeindruckender Hauptheld und ehrliche Tragik löst dieses Buch vom üblichen Helden-Einerlei. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse wird abgelöst durch den Kampf zwischen Chaos und Ordnung und wirft dabei existenzielle Fragen auf.

Alfred Polgar
"Das Große Lesebuch " (posthume Zusammenstellung von Harry Rowohlt)

Alfred Polgar ist ein Meister der sogenannten "kleinen Form", scharfsinniger Kritiker seiner Zeit. Das große Lesebuch enthält kurze Geschichten von 1907 bis 1953. Polgar feilt an seinen Sätzen und ihm ist in seiner prägnanten Art kein Wort wegzunehmen oder hinzuzufügen.

Fjodor Dostojewski
"Erniedrigte Und Beleidigte"

Anfangs schwer zu lesen schafft es Dostojewski, die komplizierte Psyche von Menschen und deren Wechselwirkungen darzustellen. Besonders genial, auch wenn etwas die philosophische Tiefe fehlt, ist dabei der Quasimonolog des Fürsten Walkowski:
"...je stärker und bedeutender die menschliche Großmut ist, desto mehr an widerwärtigstem Egoismus steckt darin."

John Connolly
"Das Schwarze Herz "

Tom Sharpe

"Puppenmord"

Mika Waltari
"Turms Der Unsterbliche"

Ende des fünften Jahrhunderts vor Christus. Im Mittelpunkt des dramatischen Geschehens steht der Etrusker Turms, der in die turbulenten Ereignisse der Perserkriege verwickelt wird. Er lernt er auf seinen weiten Irrfahrten fast die ganze damals bekannte Welt kennen. Auserkoren, immer wieder geboren zu werden, verkörpert er ewige Verwandlung, die alles irdische Geschehen bestimmt...

Erich Maria Remarque

"Drei Kameraden"

"Im Westen Nichts Neues"
Howard Phillips Lovecraft

"Der Außenseiter" aus "The Best of H.P.Lovecraft"

Hermann Hesse
"Narziß Und Goldmund"

Hesse lesen und sterben. Mehr werde ich dazu nicht sagen, denn selbst eine trockene Inhaltsbeschreibung würde mich mich wieder jener heilsamen und gleichzeitig doch so schmerzvollen Krise ins Auge schauen lassen, welche Hesse in allen seinen Büchern mit jeden Satz in mir auslöst. :,-|

"Der Steppenwolf"

siehe "Narziß Und Goldmund"

Jean-Christophe Grange

"Der Flug Der Störche"

George Orwell

"1984"

Patrick Süskind

"Das Parfüm"

"Der Kampf" aus "Drei Geschichten und eine Betrachtung"
Stefan Zweig

"Schachnovelle"

John Irving
"Die wilde Geschichte vom Wassertrinker"

...heißt im Original "The Water-Method Man", was ein wenig mehr auf das seltsame urologische Problem eines gewissen Bogus Trumper hinweist, um den sich die Welt in diesem Buch zu recht dreht.

Jean Paul Sartre

"Geschlossene Gesellschaft"

Wilhelm Reich

"Die Massenpsychologie des Faschismus"

Alexander Solschenizyn

"Der Archipel Gulag"

Tad Williams
"Der Drachenbeinthron"

als erstes Buch einer Quadrologie bestehend aus selbigem Drachenbeinthron sowie

"Der Abschiedsstein"
"Die Nornenkönigin"
"Der Engelsturm"

Williams schreibt mindestens so gut wie Tolkien und wird hoffentlich niemals verfilmt.

Franz Kafka

"In der Strafkolonie"

Ken Kesey

"Einer Flog Übers Kuckucksnest"

Paul Joannides (Hrsg.)
"Wild Thing"

In dem Buch geht es eigentlich nur um Sex, ist eine Art Ratgeber. Sex hier, Sex dort, wer mit wem wo und warum. Wie natürlich auch.
Ist recht locker geschrieben und beeinhaltet neben brauchbaren Informationen ("Korkenziehergriff" !) auch kleinere Anekdoten zum Thema.

Rüdiger Sünner

"Schwarze Sonne"

Sünner gibt einen Überblick über die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus, die in der bisherigen Betrachtung des Themas viel zu kurz gekommen sind. Zusammenfassend wird die nationalsozialistische Interpretation ihrem Anspruch nicht gerecht, vergiftet dafür aber ein wissenswertes Stück europäischer Geschichte.

Frank Herbert

"Dune" (der Zyklus in 6 Bänden)

Der Film "Dune - Der Wüstenplanet" unter der Regie von David Lynch von 1984 erzählt in sehenswerten Bildern das erste Buch dieses sechsbändigen Zyklusses. Obwohl auch aus heutiger Sicht ein filmisches Meisterwerk, bestätigt sich die übliche Vermutung: das Buch ist mal wieder epischer, tiefgehender, freudiger und trauriger ...

John Ronald Reuel Tolkien
"Das Silmarillion"

Tolkien schildert den Weg Mittelerdes vom Anfang der Zeit bis zum Dritten Zeitalter, an dessen Ende "Der Herr der Ringe" einzuordnen ist. Ich schlage vor, für einen ersten Einblick "Der Herr der Ringe" zu lesen, in dem vieles nur angedeutet wird, danach das "Silmarillion". Diverse Figuren gewinnen erst durch dieses Buch an Tiefe.
Beim zweiten Lesen endlich ist "Der Herr der Ringe" kein losgelöster (aber dennoch genialer) Roman mehr, sondern fügt sich krönend in das Gesamtwerk Tolkiens ein.

"Der Herr Der Ringe"

Lesen, nicht sehen.

"Nachrichten Aus Mittelerde"

Für alle, die von Tolkien und speziell Mittelerde nicht die Finger lassen können und das entsprechende Vorwissen besitzen. Das Buch ist ein Sammelsorium aus alternativen Geschichten und kleineren Episoden die nie den Weg in die beiden oben genannten Bücher fanden. Das Material stammt von J.R.R., wurde aber von seinem Sohn Christopher nach bestem Wissen zusammengestellt.

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